Neues Königshaus 2019 bei den Schützen des TSV Dudenhofen

Der neue König und seine Ritter
Der neue König und seine Ritter

Die Dudenhöfer Schützen beginnen das neue Jahr traditionell damit, ihren Schützenkönig für das vergangene Jahr auszuschießen. Auch 2020 macht hier keine Ausnahme. So trafen sich die Schützen mit ihren Angehörigen Mitte Januar bei Kaffee und Kuchen, um den Holzadler unter Beschuss zu nehmen.

Zuerst wurde der rechte Flügel unter Feuer genommen und somit der 2. Ritter ausgeschossen. Er wehrte sich tapfer, aber nicht lange. Bereits nach 66 Schuss lag der Flügel auf dem Boden und Bernd Röder war zum 2. Ritter geschlagen. 

Anschließend wurde auf den linken Flügel gezielt. Auch der hatte nicht allzu viel Widerstand zu leisten und musste sich nach 65 Treffern geschlagen geben. Den letzten Schuss gab Oliver Ripper ab, der sich somit nun 1. Ritter nennen darf.

Dann ging es endlich in die Vollen: Wer schießt den Adler ab und wird Schützenkönig 2019? Der Reihe nach trat Schütze um Schützin um Schütze an den Schießstand, lud das Gewehr und tat sein / ihr Bestes, um den Adler zu Fall zu bringen. Und das zeigte Wirkung: Beim 29. Schuss  knallte erst der Schuss selbst, dann knarzte das Holz und der Adler segelte auf den Fußboden. Den Finger am Abzug hatte Dieter Schmidts, fortan bekannt als „King Schmidts I.“

Nach dem Königstrunk direkt am Schießstand ging es anschließend zum gemeinsamen Abendessen ins La Fontanella. Dort wurde gefachsimpelt, gegessen, getrunken und der Frage nachgegangen, warum der Adler heute „so früh“, also nach so wenigen Schüssen, schon aufgegeben hatte. War es Glück? War es dünneres Holz? Wurde heimlich angesägt? Arbeitsverweigerung des Adlers? Oder wurde einfach nur gut geschossen? Vermutlich wird die Antwort für immer das Geheimnis des Adlers bleiben. Zumindest kann „dünnes Holz“ ausgeschlossen werden, es hatte die gleiche Stärke wie in den Jahren zuvor…